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    <title></title>
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    <description>Neuigkeiten und Ereignisse im Umkreis der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde.</description>
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      <title>Kongressbericht 2010</title>
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      <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 11:48:51 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Eintrage/2010/11/25_Kongressbericht_2010_files/DGL_Logo_small.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Media/object023_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:146px; height:200px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;14 Laser-Einsteiger-Kongress „Laser Start UP 2010“ und 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde DGL in Berlin &lt;br/&gt;Jubiläumskongress 20 Jahre  DGL –  50 Jahre Laser  -  Laser Start UP – Berlin wurde zur Dentallaser- Hauptstadt&lt;br/&gt;Dr. Georg Bach, Freiburg im Breisgau&lt;br/&gt;Nach Kolleginnen und Kollegen aus Japan und den USA fanden sich gleich zu Beginn der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts laserbegeisterte Zahnmediziner in Stuttgart zusammen, um die DGL (Deutsche Gesellschaft für Laserzahnheilkunde) zu gründen. Somit konnte DGL- und WFLD-Past Präsident Professor Gutknecht am letzten Oktoberwochenende zum Jubiläumskongress nach Berlin laden.          &lt;br/&gt;                                                                                                                                                        Zum zweiten Male fanden zudem der Laser Einsteiger Kongress („Laser Start Up“) und die Jahrestagung der DGL unter einem Dach als Parallelveranstaltung mit einem gemeinsamen Schlusspodium statt. Erneut lobten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausdrücklich dass die „beiden Konstanten“ der Laser Zahnheilkunde zusammen aktiv werden, blicken doch sowohl DGL als auch die Macher des LEC auf jahrzehntelange Aktivitäten auf dem Gebiet der Laser Zahnheilkunde zurück.&lt;br/&gt;Zufrieden konnten Professor Dr. Norbert Gutknecht als Präsident der DGL und WFLD-Past Präsident und Dr. Georg Bach als Kongresspräsident des 14. LEC  - Laser Start UP 2010 ein mehr als zufriedenes Resümee ziehen – konnten doch gut zweihundert Zahnärzte ihre ersten Erfahrungen mit Laserlicht in der Mundhöhle sammeln, oder aber ihr erworbenes Wissen in dieser Spezialdisziplin der Zahnmedizin vertiefen.                                                                                                                                                    In dieser Kombination „Einsteiger und Experte“ lag auch der Reiz dieser Veranstaltung, ein Konzept, das nach Wiederholung verlangt.&lt;br/&gt;19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Laser Zahnheilkunde – Der Jubiläumskongress&lt;br/&gt;„20 Jahre DGL“ –  dies das Jubiläums-Thema der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde. &lt;br/&gt;Erfreut konnte der DGL- und WFLD-Past Präsident Prof. Dr. Norbert Gutknecht einen Rückblick auf die zurückliegenden zwei Jahrzehnte dieser einzigartigen Fachgesellschaft geben – gleich zu Beginn des Kongresses eine wichtige Botschaft:  „Die DGL und die gesamte Laserzahnheilkunde sind endgültig und für alle wahrnehmbar in der evidenzbasierten Zahnheilkunde angekommen. Unser Bemühen für die nächste Zeit muss sein, Laserlicht als unterstützendes Medium in unsere zahnärztlichen Therapien zu integrieren und mit anderen Techniken, wie z.B. CAD-CAM zu verknüpfen“.   Credo des DGL-Präsidenten: Laser-Technologie ist ein Profit für die Zahnmedizin!&lt;br/&gt;In seinem Grußwort, in dessen Rahmen er zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland, sowie erfreulich  viele Mitglieder, die der einzigen Laserfachgesellschaft in Deutschland seit Jahren die Treue halten, begrüßen durfte, konnte Gutknecht auch Willkommensgrüße an hochrangige Vertreter ausländischer und internationaler Laserfachgesellschaften richten, so unter anderem auch an Frau Prof. Carmen Todea (Präsidentin der rumänischen Fachgesellschaft), an Herrn Professor Josep Arnabat (Präsident der Spanischen Lasergesellschaft und Organizing Chairman des WFLD Weltkongresses 2012 in Barcelona), an Herrn Prof.Umberto Romeo (Organizing Chairman des Europäischen Laserkongresses 2011 in Rom), sowie an Herrn Prof. Carlos de Paula Eduardo (langjähriger Freund und Wegbegleiter der DGL und Divisionspräsident der Südamerikanischen WFLD Division).                                      &lt;br/&gt;Doch der Blick des langjährigen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde war nicht nur in die Vergangenheit seiner Fachgesellschaft gerichtet, nein, mit seinem Beitrag: „Vergangenheit und Zukunft des Lasers in der Zahnheilkunde“ wies Gutknecht auch auf die glänzenden Zukunftsaussichten bei der Anwendungen monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle hin. „Wir sind noch lange nicht am Ziel angekommen!“, so der Aachener Hochschullehrer, „neue Techniken, ggf. auch weitere Wellenlängen werden das Anwendungsspektrum der Dentallaser wesentlich erweitern und viele zahnärztliche Tätigkeiten vereinfachen und verbessern!“ &lt;br/&gt;Ein weiteres klares Statement des DGL-Frontmanns: „Wie so oft in der (Zahn)Medizin waren es die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, denen es zu verdanken ist, dass sich eine neue Technik durchsetzt und Verbreitung findet – so auch beim Laser“, so der Aachener Hochschullehrer. Anfangs war es für die neugegründete Fachgesellschaft, die 1991 in Stuttgart von gut zwei Dutzend Laserenthusiasten formiert wurde, nicht einfach, die Akzeptanz des Lasers an Hochschulen und bei anderen Fachgesellschaften war gering, mitunter sogar aktiv ablehnend.                                                                               Mit der Aufnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahnmedizin (DGL) als assoziierte Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), welche bereits vor einigen Jahren erfolgte, wurde ein wichtiger Schritt, wenn nicht sogar ein Meilenstein bewältigt. Vollständig  jedoch und für die gesamte zahnärztliche Öffentlichkeit wahrnehmbar im Kreise der etablierten zahnärztlichen Verfahren angekommen ist die Deutsche Laserzahnheilkunde mit dem Deutschen Zahnärztetag 2009, der sich schwerpunktmäßig – neben dem Bereich der Ästhetik (vertreten durch die DGÄZ) – der Anwendung monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle widmete.                                                &lt;br/&gt;An diese „Steilvorlage“ nun wollte und tat die 19. DGL Jahrestagung, der Jubiläumskongress anknüpfen. Besonders erfreulich hierbei war die hervorragende Resonanz, welche die zahlreichen Beiträge zum Themenbereich Laser von Referenten der Hochschule und der Praxis belegte.&lt;br/&gt;„Happy Birthday Laser“ - Dr. Georg Bach (Freiburg) stellte fest, dass es 2010 gleich drei Dinge zu feiern gibt, einmal die Verwirklichung des Lasers durch Maiman im Jahre 1960, die sich nun ein halbes Jahrhundert jährt, dann der „Runde Geburtstag“ der DGL und letztendlich auch 15 Jahre Diodenlaser, eine Technik, die aufgrund Deutscher Studien in die Zahnheilkunde eingeführt wurde und letztendlich heute die größte Gruppe der Dentallaser darstellt. Dieser dreifachen Feierlaune – zumindest teilweise – zum Trotz - nutzte der Freiburger Oralchirurg seinen Beitrag für eine kritische Bestandsaufnahme aus der Sicht des niedergelassenen Kollegen. Er konnte hierbei eine kuriose Situation feststellen – zum einen liegen valide Daten und hervorragende wissenschaftliche Ergebnisse vor, die den Einsatz des Lasers in der Zahnheilkunde mehr als begründen, zum anderen ist jedoch die Akzeptanz bei Hochschulen und Fachgesellschaften nach wie vor eher zurückhaltend bis mitunter auch kritisch. Auch die Zahl der Laseranwender stagniert, zwar auf erfreulichem Niveau, jedoch nicht wesentlich wachsend. Einen Ausweg aus dieser Situation sieht der Referent in dem konsequenten Ausbau der Qualifizierungsmöglichkeiten der Laseranwender und misst hierbei den zahlreichen Fort- und Weiterbildungsszenarien der DGL höchste Wertigkeit zu:                                                                                    &lt;br/&gt;Credo des süddeutschen Referenten: Nur mittels einer konzertierten Aktion kann es gelingen, der Verbreitung des Lasers in der Zahnheilkunde wesentliche neue Impulse zu geben, hier bedarf es einer gemeinsamen Kraftanstrengung der DGL als einzig relevante Fachgesellschaft und der befreundeten Fachgesellschaften, der laseraktiven Hochschulen und letztendlich der Anwender! „Nur im Team werden wir Erfolg haben“, dies das Schlusswort Bachs. &lt;br/&gt;Wissenschaftliche Beiträge der 19. DGL Jahrestagung&lt;br/&gt;Photodynamische Therapie                                                                                                                                  Als „DHL-Dauerbrenner“ erweist sich seit einigen Jahren der Themenbereich „Photodynamische Therapie!; diese Interaktion aus einem Sensitizer und Laserlicht, welche in der Lage ist, durch entstehenden Singulett-Sauerstoff Bakterien zu zerstören, hat der Laserzahnheilkunde in der Tat einen neuen Impuls verschafft und viele neue Freunde gewonnen.                                                                            Aus der Bonner Laserarbeitsgruppe um Professor Frentzen kommend war es PD Dr. Andreas Braun vorbehalten, zu diesem Themenbereich einen wesentlichen Beitrag zum wissenschaftlichen Programm beizusteuern. Er sprach über „Antimikrobielle Therapie mit Laserlicht – Eine Alternative zu Antibitika bei der Pardontitistherapie und es gelang PD Braun einen umfassenden Überblick über das komplexe Thema „Photodynamische Therapie“ zu geben. Braun definierte die PT als Interaktion zwischen einen Farbstoff-Sensitizer, der eine Verbindung mit Bakterienmembranen eingeht und Laserlicht. Der hierbei entstehende Sauerstoff vermag die pathogenen Bakterien zu zerstören. Der Bonner Hochschullehrer sieht Indikationen für die PT in der Therapie der Periimplantitis, der Parodontitis und in der Endodontologie, sowie bei weiteren Sonderindikationen.                                   „Photodynamische Therapie kann zur Reduktion parodontaler Entzündungen beitragen!“ mit diesem klaren Statement resümmierte Prof. Anton Sculean (Bern) seinen Übersichtsvortrag zu diesem Themenkomplex. Auch Andreas Querengässer (Aachen) steuerte einen Beitrag zur Photodynamischen Therapie bei, in der er die „laserinduzierte hydrodynamische“ Spülung vorstellte.&lt;br/&gt;Am zweiten Kongresstag ein weiterer Beitrag zur Photodynamischen Therapie:                                                              Der „Schulterschluss zwischen Laser und Prophylaxe“ erfolgte durch  Dr. Michael Hopp (Berlin), der über „Die Integration der aPDT in der erweiteterten Prophylaxehandlung“ referierte. In seinem gut halbstündigen Vortrag, der von zahlreichen gut dokumentierten Fallbeispielen zehrte, vermochte Hopp die aPDT-Wirkweise genauso darzustellen, wie er deren Anwendung und Vorgehensweise, aber auch Komplikationsvermeidung darzustellen wusste.&lt;br/&gt;Physik/Grundlagenforschung und Wellenlängen                                                                                                                           Nach einigen Jahrestagungen, die sich vornehmlich der Präsentation von Ergebnissen von Studien und Laseranwendungen widmeten, standen beim diesjährigen Jubiläumskongresse wieder die Erläuterung von Laserwellenlängen, deren Einsatz in der Zahnmedizin Relevanz hat, im Fokus des Interesses. Dem  Physiker Dr.  Jörg Meister, Mitarbeiter der Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Aachen, war es vorbehalten, einen Übersichtsvortrag zum Er:YAG Laser zu geben. Hierbei  verstand es der Aachener Physiker, nicht nur die Unterschiede von Licht und Laserlicht, sondern auch die Erzeugung monochromatischen Lichtes und deren Wechselwirkung mit intraoralem, speziell Zahn-Gewebe darzustellen. Mehrfach betontes Credo des Referenten:                                                                                         &lt;br/&gt; Um eine erfolgreiche Therapie durchzuführen, ist es gerade im Bereich der Licht-Gewebe- Wechselwirkung erforderlich, sich mit grundlegenden, physikalischen Phänomenen wie beispielsweise Absorption und Streuung auseinander zu setzen.  &lt;br/&gt;Auch Dr. Avi Reyhanian (in Vertretung des verhinderten Professor Jean Paul Rocca (Frankreich) ) widmete seinen Beitrag dem Er:YAG Laser, wohl dem am besten dokumentierten in der Zahnheilkunde; an seine Ausführungen konnte in idealer Weise Dr. Thorsten Kleinert (Berlin) anknüpfen, der eher die klinische Anwendung des Er:YAG Lasers in den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte und zahlreiche gut dokumentierte Patientenfälle, die er mithilfe dieser Wellenlänge gelöst hatte, präsentieren.   Ausgehend von dem Sculeanschen „Berner Er:YAG-Protokoll“ forderte Kleinert die unbedingte Beurteilung eines individuellen Parodontitisrisikos und interdiszipliärer Aspekte. Weitere Erwähnung im Bericht des Berliner Laserspezialisten fanden die Kavitätenpräparation mit dem Er:YAG-Laser mittels eines feed-back-Handstückes und die Vorstellung eines Prototypen für die mechanische Taschenmessung mit Anbindung an die Praxissoftware.&lt;br/&gt;Drs. Ingmar Ingenegeren stellten den supergepulsten CO² Laser in der Implantat- und Oralchirurgie vor, dieser Wellenlänge ist es zu verdanken, dass nach den gescheiterten Erstversuchen des Lasereinsatzes in der Zahnmedizin Mitte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts doch noch – vornehmlich in kieferchirurgischen Praxen – Lasergeräte zum Einsatz kamen. Dr. René Franzen (Aachen) berichtete über Diodenlaser, in seinem Übersichtsvortrag stellte der Aachener Referent alle verfügbaren Diodenlaserwellenlängen und -gerätetypen mit deren Einsatzmöglichkeiten in der Zahnheilkunde vor. Eine ideale Ergänzung hierzu stellte der Beitrag von Dr. Ralf Borchers M.Sc. (Bünde) dar, der cw-mode-Diodenlaser mit gepulsten verglich. Vor allem auf dem Gebiet der Weichteilchirurgie wiesen die (hoch)gepulsten Diodenlaser wesentliche Vorteile gegenüber den im Dauerstrichmodus betriebenen auf.&lt;br/&gt; „Einen Blick in die zahnärztliche Laserzukunft“ warf Prof. Matthias Frentzen (Bonn), der Ultrakurzpulslaser vorstellte, an der Entwicklung dieser sehr erfolgversprechenden Technik ist seine Arbeitsgruppe an der Universität Bonn ganz wesentlich mitbeteiligt. Wie zukunftsträchtig diese neue Technik allgemein beurteilt wird, belegen zahlreiche Förderprojekte der Industrie und des Staates, die Professor Frentzen an seiner Abteilung durchführt.&lt;br/&gt;Indikationen für Lasereinsatz in der Zahnheilkunde                                                                                                                          Laserunterstützte Endodontologie &lt;br/&gt;Einen umfassenden Gesamtüberblick über den Bereich der laserunterstützten Endodontologie gab Dr. Dr. Michael Hopp (Berlin). Der zudem an der Universität Greifswald Tätige  betonte, dass die geringe Absorption des Nd:YAG-Lasers auf Wasser, aber die hohe auf dunkel pigmentierte Bakterien für den Einsatz – in Kombination mit einer hohen Energiedichte – sehr günstig für endodontologische Maßnahmen sind. Somit könne ein Versiegelungseffekt an der Kanalinnenwand erzielt werden. Bei gleichzeitiger Vermeidung von Schäden an parodontalen Strukturen kann bei Anwendungen mit dem Nd:YAG Laser auch eine Schädigung des Problemkeims e.faecalis beobachtet werden.                              &lt;br/&gt;Ebenfalls eine endodontologische Fragestellung, allerdings dem Aspekt  der ausschließlichen Anwendung des Nd:YAG Lasers gewidmet, war der Beitrag von Prof. Carmen Todea (Rumänien). Die Präsidentin der rumänischen Laserfachgesellschaft und anerkannte Wissenschaftlerin betonte, dass die bakterizide Wirkung von Nd:YAG-Laserlicht nicht nur von der Leistung, sondern auch von der Dosis abhängig ist. Eine Energiedichte von knapp 320J/cm² habe sich hierbei bewährt. Dies habe in der laserunterstützten Endodontologie besondere Bedeutung, denn die mit zahlreichen Laserquellen zu erzielende, zwischen 95 und 98% liegende Keimreduktion im Hauptkanal, sei angesichts der Keime in den Nebenkanälen nebensächlich, hier gelte für eine Keimreduktion zu sorgen. Die Referentin fasste zusammen: „Die Nummer 1 bei den Endo-Lasern ist und bleibt der Nd:YAG“.                                                                                                                                                   Frau Dr. Iris Brader M.Sc. (Meiningen) konnte, die Ausführungen Hopps und Todeas bestätigend, ergänzen: „Von enormer Wichtigkeit ist die EINBINDUNG des Nd:YAG-Lasers in ein sinnvolles Behandlungskonzept“.  Für Aufmerksamkeit im Auditorium sorgte die von der Meininger Laser-Spezialistin vorgestellte praxiseigene statistische Auswertung, die mit 91% Erfolg (bei knapp 9% Rezidiv) sogar noch etwas höher als bei den Werten war, die Professor Gutknecht vor einigen Jahren ebenfalls im Rahmen einer DGL-Tagung präsentieren konnte.&lt;br/&gt;Alle Autoren betonten: „Einfache“ endodontische Anwendungen bedürfen nicht der laserunterstützten Vorgehensweise, diese ist vor allem bei therapieresistenten Langzeitversagern, also den „Problemzähnen“ sinnvoll.&lt;br/&gt;Laserunterstützte Periimplantitistherapie                                                                                                    Gleich zwei Beiträge zum (unerfreulichen) Thema Periimplantitis steuerten Frau PD Sabine Sennhenn-Kirchner (Götttingen) und Prof. Herbert Deppe (München) bei, beide Autoren waren sich einig, dass der Einsatz von Laserlicht im Rahmen der Therapie periimplantärer Infektionen deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Verfahren berge und somit eine absolute Domäne der Laserzahnheilkunde sei. Hierbei kann auf eine stattliche Anzahl von Wellenlänge zurückgegriffen werden, sowohl der von Deppe favorisierte CO²-Laser, als auch der von Frau Sennhenn-Kirchner erläuterte Diodenlaser, aber auch die Er:YAG-Wellenlänge können bei dieser Anwendung erfolgreich eingesetzt werden.  Deppe wies darauf hin, dass bereits nach einen guten Jahrzehnt nach Incorporation bereits 8-14 Prozent der Implantatpatienten periimplantäre Manifestationen an ihren künstlichen Zahnpfeilern aufweisen. Laser gebe hier die Möglichkeit suffizient an den verursachenden Biofilm heranzugehen, ja das Laserlicht, so Deppe, ist „das zentrale Instrument zur Bekämpfung der Periimplantitis“. Grundsätzlich sind alle in der Zahnheilkunde eingesetzten Laserlichtquellen für eine laserunterstützte Periimplantitisbehandlung geeignet, hier konnte Deppe zahlreiche Untersuchungen, die mit Er:YAG, Nd:YAG und Diodenlasern durchgeführt wurden, nennen. Der Fokus seiner Ausführungen beschränkte sich dann auf das Vorgehen mit den CO² Laser, wo der Münchener Hochschullehrer zahlreiche eigene Untersuchungen und deren Ergebnisse vorstellen und erläutern konnte. PD Sabine Sennhenn-Kirchner hingegen präsentierte eine Nachuntersuchung an 40 –Periimplantitis-Patienten mit 71 Implantate, wobei 31 im geschlossenen und 41 im offenen chirurgischen Verfahren behandelt wurden. Bei den schweren Fällen (im offenen Verfahren behandelt) wurde eine Diodenlaserdekontamination als integraler Behandlungsbestandteil durchgeführt; nach Auswertung der wissenschaftlichen Daten konnte die Göttinger Hochschullehrerin eine Rezidivquote von 35 Prozent im Mittel (bei den im offenen Verfahren behandelten Patienten 50% Rezidiv, bei den im geschlossenen Verfahren lediglich 23%) angeben. Take-home-message Sennhenn-Kirchners: Diodenlaserdekontamination ermöglicht die Verhinderung eines Rezidivs einer Periimplantitis um bis zu 5 Jahre, sollte allerdings alle 6-12 Monate durchgeführt werden.&lt;br/&gt;Ästhetische Laserzahnheilkunde                                                                                                                                   Einer der einflussreichsten zahnärztlichen Laserforscher überhaupt (und zudem Vorsitzender der Südamerikanischen Division der WFLD) ist Prof. Carlos de Paula Edoardo (Brasilien), der nicht nur über ein einzigartiges Laserforschungszentrum in der Metropole Paulo verfügt, sondern auch auf eine einzigartige wissenschaftliche Karriere auf dem Gebiet der Laser Zahnheilkunde zurückblicken kann. All´ dies wurde bei seinem Beitrag „Ästethische Zahnheilkunde – Laserunterstützt“ mehr als deutlich. Die faszinierenden Ausführungen und brillianten Bilder des brasilianischen Hochschullehrers zogen das Auditorium vom ersten Wort des Beitrages in den Bann und es wurde deutlich, dass es DGL-Präsident Gutknecht gelungen ist, einen der wichtigsten Männer der Laserzahnheilkunde zum DGL-Kongress nach Deutschland zu holen.                                                  &lt;br/&gt;Laserunterstützte Kinderzahnheilkunde                                                                                                                  Eine weitere Dömäne der Laserzahnheilkunde – neben der laserunterstützen Periimplantitistherapie – ist zweifellos die laserunterstützte Kinderzahnheilkunde; folgerichtig konnte Frau Dr. Gabriele Schindler-Hultzsch M.Sc. (Aichbach) die Ergebnisse einer klinischen Studie über die (hohe!) Akzeptanz der Lasertherapie vorstellen und ferner über das Laserkids(R)-Konzept im Split-Mouth-Design referieren.&lt;br/&gt;Laserunterstützte Chirurgie und Parodontitistherapie                                                                                                                                     Einen Höhepunkt (aus oral- und kieferchirurgischer Sicht) stellte das Referat von Prof. Dr.  Dr. Siegfried  Jänicke (Osnabrück) dar, der zu dem Thema „Laser in der Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie“ sprach. Eindrucksvoll die präsentierten Bilder und Behandlungsdokumentationen die beim Auditorium große Zustimmung hervorrief und belegte, dass der CO² Laser, der in der allgemeinen Laserzahnheilkunde eher eine Ausnahmewellenlänge darstellt, aus der Kieferchirurgie als „Skalpellersatz und mehr“ definitiv nicht mehr wegzudenken ist. Einen sehr interessanten Vergleich zog Dr. Frank Liebaug (Steinbach-Hallenberg) zwischen HF-Chirurgie und Laser und stellte hier Indikationen/ Möglichkeit, aber auch Grenzen beider Verfahren dar. Einen weiteren „profunden Kenner der Materie“ als Referenten konnte Professor Gutknecht in Person von Prof. Umberto Romeo (Rom) gewinnen, der in seinem englischsprachigen Referat über Oralchirurgie/ Oralpathologie nach Laseranwendung sprach.                                                                                                                           Seit Jahren eine feste Größe in der Deutschen Laserzahnheilkunde ist Dr. Stefan Grümer M.Sc. (Mülheim), der zudem auch bereits zahlreiche Positionen innerhalb der DGL innehatte und hat. Grümer sprach über den  „ Nd:YAG Laser in der Parodontologie“ und konnten diesen chirurgischen Teilbereich mit Fokus auf diese Wellenlänge umfassend darstellen.&lt;br/&gt;Laserunterstütze Zahnhartsubstanzbehandlung                                                                                                    Ein vielbeachtetes Referat, gleich am ersten Kongress-Tag, konnte Dr. Thorsten Kuypers M.Sc. (Köln) beisteuern, der über die „sinnvolle Integration zweier innovativer Technologien“ (Cerec und Laser sprach und sowohl die klassische Kavitätenpräparationen, als auch die von Veneers mittels Laserlicht darstellten und das hierfür erforderliche Grundlagen- und Hintergrundwissen vermittelten.  Der Autor betonte, dass es dank verbesserter Software (Cerec 3) ein Nachfinieren der laserunterstützt präparierten  Kavitäten nicht mehr erforderlich sei und somit die „100% Laserkavität“  endlich Wirklichkeit geworden. Wichtig auch der Hinweis Kuypers, dass die laserunterstützt präparierte Inlayversorgung nicht mehr Zeit benötigt, wie beim konventionellen Vorgehen! Den Zeitbedarf für eine laserunterstützte Komplettversorgung (mehrflächige Kavität) gibt der Kölner Master of Science bei anderthalb Stunden an. Eine lange Diskussion belegte die hohe Relevant dieses Themas für die niedergelassene Praxis.                                                                                                                                 &lt;br/&gt;Das Referentenduo Dr. Michael Schäfer und Marcus Schupmann (beide Düsseldorf) ergänzten mit ihrem Übersichtsvortrag „Der Laser in der modernen Zahnheilkunde – Fallstudien“ mit klarem Fokus auf die praktische Anwendung monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle, ebenso wie ein weit angereister weiterer Referent: Prof. Dr. Josef Arnabat (Barcelona) präsentierte zahlreiche wissenschaftlich dokumentierte klinische Fallstudien. Prof. Arnabat ist zudem Präsident der spanischen Laserfachgesellschaft und wird im Jahr 2012 den Weltkongress der WFLD nach Europa holen und diesen in seiner Heimatstadt Barcelona ausrichten.                                                                           Zum gleichen Thema wie Prof. Arnabat sprach in einem separaten Beitrag Dr. Peter Fahlstedt, M.Sc. (Stockholm).                                                                                                                                                                     Etwas provokant fragte Dr. Zelemir Bozic (Lubljana, SI): „Is the use of laser in a polyvalent dental surgery profitable“ und konnte seine Frage nach Erläuterung seiner zahlreichen Fallpräsentationen selbst mit einem klaren „Ja“ beantworten.&lt;br/&gt;Außergewöhnliche Laseranwendungen im Mund-, Kieferbereich                                                              „Die claims sind abgesteckt“ mit dieser Aussage hatte bei einer der letzten Jahrestagungen der DGL Ehrenpräsident ausgedrückt, dass die meisten Laserindikationen sowohl bekannt wie mit validen Daten belegt sind.                                                                                                                                                                   Und doch ist es faszinierend, wie es bei jeder Jahrestagung doch gelingt neue, außergewöhnliche Laseranwendungen zu definieren. Dieses Jahr gelang diese einer Referentin „mit Heimspiel“ - Jeanette Deumer . M.Sc. (Berlin“ konnte über die „Physikalische HSV-1 Therapie unter besonderer Berücksichtigung von standartisierten Diodenlaserparametern (810nm) berichten. Bei der Verbreitung des Herpes-simplex-virus in der Bevölkerung sicherlich ein Ansatz der für Aufmerksamkeit sorgen wird.                                                                                                                                                         Ebenfalls wenig bekannt ist die Laserunterstützte KFO-Therapie, damit dies nicht so bleibt, sprach Dr. Peter Kleemann, M.Sc. (Dinslaken) über „Orthodontics plus Laser“. Credo des eidgenössischen Referenten: Gerade bei den jungen Patienten bietet der Laser als Adjuvans eine hervorragende Möglichkeit zu einer weniger invasiven Vorgehensweise. Diese Einschätzung konnte Dr. Maziar Mir, M.Sc. (Aachen) nur bestätigen, der den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf den Lasereinsatz in der „paediatric dentistry“ legte.&lt;br/&gt;Mainpodium&lt;br/&gt;Ein Paukenschlag zuletzt – das gemeinsame Podium für beide Parallelveranstaltungen (LEC/ Laser Start Up und DGL Jahrestagung):DGL-Vorstand und wissenschaftlicher Beirat diskutierten mit dem Auditorium zum Thema „Laser – Eine Philosophie oder ein Wirtschaftsfaktor“. Rasch entwickelte sich die rege und mitunter auch kontrovers geführte Diskussion dahingehend, dass beide Einschätzungen nicht zutreffen. Laser Zahnmedizin ist keinesfalls unter dem Gebote des rein Merkantilen zu sehen, diesen Vorwurf haben gerade die DGL, aber auch die zahlreichen deutschen Wissenschaftler und Praktiker, welche auf diesem Gebiet tätig sind, längst zerstreut. Laser ist aber auch nicht reine Philosophie, es ist vielmehr ein Spezialinstrument für Spezialisten. &lt;br/&gt;„Laser Start UP 2010 “ -  der 14. Laserzahnheilkunde Einsteiger Congress&lt;br/&gt;Wesentlichen Anteil am Erfolg der letzen 14 Jahre  LEC hatten und haben neben den namhaften Laser-Referenten, welche für das wissenschaftlichen Programms, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Laserhersteller und –vertriebsfirmen, die nicht nur mit ihren gesamten Produktpaletten vor Ort waren, sondern auch in den Workshops, die im Laufe des Samstages stattfanden, Lasergerätschaften und Firmenphilosophie ausführlich erläutern konnten. Ferner profitierte die Veranstaltung durch die massive Unterstützung der Fachgesellschaft DGL, welche sich mit der Anwendung monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle beschäftigt, die – wie bereits erwähnt – zudem zeitgleich ihre 19. Jahrestagung (Jubiläumskongress) als Parallelveranstaltung abhielt.                                                                                                                                                                            Der gesamte Freitagmittag und –abend, sowie zwei Sessionblöcke am Samstag, die die Workshops einrahmten, waren jedoch den Vorträgen des wissenschaftlichen Programmes zugeordnet.&lt;br/&gt;In seinen Einführungsworten zeigte  der Kongresspräsident vier durch das Programm zu erfüllende Forderungen im Sinne der „Kongresskonzeption“ auf:&lt;br/&gt;•	Vermittlung von Lasergrundlagen und –physik&lt;br/&gt;•	Aufzeigen sämtlicher Indikationen der Laser Zahnheilkunde&lt;br/&gt;•	Präsentation der für die Zahnheilkunde geeigneten Laserwellenlängen&lt;br/&gt;•	Darstellung rechtlicher Aspekte und der Abrechnung von Laserleistungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Grundlagen:&lt;br/&gt;Ein nicht unbedingt heiß geliebtes Thema ist der der „Lasergrundlagen- Laserphysik“; doch verstand es der renommierte Laserphysiker Dr. Jörg Meister (Aachen) außerordentlich gut, diesen „trockenen Stoff“ kurzweilig zu vermitteln; vor allem gefiel dieser Vortrag durch die Fähigkeit des Referenten über den zahnärztlichen Tellerrand zu schauen und öfters Querverweise zum „Lasereinsatz in der Medizin“ mit seinen zahlreichen Indikationen zu geben.  Laserlicht, so Meister, sei ein besonderes Licht, das sich komplett von denen, die mit thermischen und chemischen Lichtquellen erzeugt werden, unterscheidet – es ist phasenrein und gleichgerichtet. &lt;br/&gt;Indikationen monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle:&lt;br/&gt;Als „Laserdomäne“ kann mit Fug und Recht die laserunterstützte Endodontie bezeichnet werden, dieser Themenbereich wurde ausführlich von  Herrn Prof. Dr. Norbert Gutknecht, amtierender Präsident der DGL, dargestellt wurde.                                                                                                                              Eine Klarstellung Gutknechts gleich zu Beginn seiner Ausführungen: „Bitte sprechen Sie von laserunterstützter Endodontie und nicht von Laserendodontie!“ -ausgehend von einer ausführlichen Darstellung der Makro- und Mikroanatomie endodontologischer Strukturen, die Komplikationen sehr zuträglich sein können, definierte Gutknecht  Laserlicht als „ideales Instrument und ADJUVANS“ für keimabtötende Maßnahmen bei Zähnen, welches sich im Rahmen endodontischer Maßnahmen als problematisch herausgestellt haben.                                                                                                                        Als vorteilhaft kann die Tatsache gewertet werden, dass 96 Prozent der in einem Wurzelkanal befindlichen Keime pigmentiert und damit für Laserlicht „anfällig“ sind.                                                                                                             Es gelang Gutknecht anhand zahlreicher klinischer Fallbeispiele darzustellen, wo die Vorteile monochromatischen Lichtes in der Endodontologie liegen, wie die technischen Voraussetzungen sind und wie dies in der Literatur gewertet wird.                                                                                                        Als „ideale Wellenlänge für die Endodontologie“ definierte der DGL Präsident die Nd:YAG Wellenlänge. Allerdings sollten bewährte, evidenzbasierte  Laserparameter nicht verlassen werden, da sonst thermische Schäden drohen. Er:YAG/ Er,Cr:YSGG/ Dioden und KTP Laser seien- so Gutknecht – ebenfalls zum Einsatz in der Endodontologie geeignet, weisen aber im Vergleich zum Nd:YAG eine schlechtere Effizienz auf, könne doch mit dieser Wellenlänge eine Keimelimination bis zu 96% im infizierten Wurzelkanal erreicht werden.                                                                                                              Einig waren sich Gutkenecht mit weiteren Referenten in einer anschließenden Diskussion in der Einschätzung dass in diesen aufgeführten Bereichen, der Laser bei Problemfällen  konventionellen Bereichen eindeutig überlegen sei:  Selbst bei absoluten Problemfällen, Zähnen die bereits zur Extraktion, oder einer Resektion freigegeben wurden, kann Gutknecht die Erfolgsquote einer laserunterstützten Endodontologie mit 82 Prozent angeben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laser in der Implantologie&lt;br/&gt;Tagungspräsident Bach oblag es, den Einsatz von Laserlicht in der Implantologie darzustellen, er  unterschied hier zwischen etablierten Anwendungen des Lasers in der Implantologie (zu denen er die Schnittführung und auch die Dekontamination bei der Periimplantitis zählte) und zwischen neuen Denkansätzen (Kombinationstherapien Laserlichtapplikation und Augmentation, sowie Implantatbettpräparation mit Laserlicht) und schloss mit einem Ausblick in die Zukunft. Laserschnittführungen, welche sich durch ein hohes Maß an minimalinvasivem Vorgehen, Blutungsarmut und Beschwerdefreiheit auszeichnen, sieht der Referent ebenso als etabliertes Verfahren an, wie die Möglichkeit der Laserlichtdekontamination bei Periimplantitiden. Hierbei müsse jedoch zwischen reinen Dekontaminationslasern (CO² und Diode) und ablative wirkenden Dekontaminationslasern unterschieden werden (Er:YAG und Er,Cr:YSGG).  Als hoffnungsvollen Denkansatz präsentierte Bach die Präparation des Implantatbetts mit dem Er:YAG Laser und gab seiner festen Zuversicht Ausdruck, dass diese und andere Formen der Knochenbearbeitung dereinst zu Standartverfahren der Implantologie werden mögen. Gleiches gilt nach Ansicht des Freiburger Oralchirurgen für die Kombinationstherapie bestehend aus Laserlichtdekontamination und Augmentation mit den nanokristallinen, pastösen Knochenersatzmaterial OSTIM ®, welche er als „einfach zu erlernende, aber sichere“ Einstiegsform in die Behandlung der Periimplantitis bezeichnete.&lt;br/&gt;Laser in der Parodontologie&lt;br/&gt;Mit Prof. Dr. Anton Sculean (Bern)  konnte  ein  überaus renommierter Vertreter der Laser Zahnheilkunde  verpflichtet werden, der  die Podien der Laserkongresse  seit der Renaissance der Laserzahnheilkunde zu Beginn der Neunziger Jahre des vergangen Jahrhunderts stets bereichert.                                                                                                                                                            Der Berner Parodontologe Sculean untermauerte sein Credo der „miminalinvasiven  Laserpraxis (mit eindeutigem Focus auf dem Er:YAG Laser)“ mit großem Engagement und erwähnte auch die  Stellungnahmen wissenschaftlicher Gesellschaften, welche sich mit dem Einsatz von Laserlicht auseinander setzen. Seine klare Aussage: „Die Evidenz des Lasers ist da – ebenso wie klinische und therapeutische Vorteile für den Patienten“.    Auch die im Vergleich zum Scaling deutlich verringerte Zementreduktion beim SELEKTIV abtragenden Vorgehen mit dem Er:YAG würde zu einer signifikant geringeren Anzahl sensibler Zahnhälse führen.                                                                                                                          Ausgehend von den Ergebnissen der Forschungsgruppe um AOIKI („Zahnsteinentfernung mit Laser“) konnten zwei LASER-PARO-Vorgehensweisen definiert werden:&lt;br/&gt;a)	Als ADJUVANS zu vorgängig durchgeführten Scaling und Root-Planing (z.B. mit einer Diode)&lt;br/&gt;b)	Als ALLEINIGE Maßnahme (ausschließlich mit dem Er:YAG-Laser möglich)&lt;br/&gt;Der eidgenössische Parodontologe vermochte seine Aussage anhand zahlreicher Studien, deren Ergebnisse er präsentierte, zu belegen.  Eine Fülle klinischer Fachbeispiele, bei denen Laser im Rahmen marginaler Parodontopathien in eingesetzt wurde, rundeten seine Ausführungen ab.&lt;br/&gt;Laser in der Oralchirurgie&lt;br/&gt;Nicht vom Veranstaltungsort, jedoch vom Themenbereich her ein Heimspiel – Prof. Dr. Herbert Deppe  (München), Hochschullehrer und Oralchirurg zugleich, jedoch auch anerkannter Experte auf dem Gebiet der Laserzahnheilkunde stellte umfassend den Einsatz von Laserlicht in der zahnärztlichen Chirurgie dar.                                                                                                                        „Lassen Sie sich von der vielen Theorie nicht ins Bockhorn jagen, mit der (Laser)Anwendung kommt auch der Spaß!“ mit diesem sympathischen Beginn hatte der einzige Lehrstuhlinhaber für zahnärztliche Implantologie in Deutschland gleich zu Anfang seiner Ausführungen das Eis gebrochen. Deppe, dem bahnbrechende Arbeiten zum Einsatz des Er:YAG Lasers zur Knochenbearbeitung und in der Implantologie zu verdanken sind, legte denn auch den Fokus seiner Ausführungen auf die Darstellung des Er:YAG Lasers zur Bearbeitung von Knochen und bei der Diode auf  der Darstellung der Möglichkeiten dieser Wellenlänge in der Oralchirurgie.&lt;br/&gt;Relevante Wellenlängen für die Zahnheilkunde:&lt;br/&gt;Nach Vermittlung dieser Kenntnisse war der nächste Schritt naturgemäß die Darstellung der hierfür geeigneten Wellenlängen.&lt;br/&gt;Den CO2 Laser stellte  Dr. Detlef Klotz  (Duisburg),  den Er:YAG-Laser Dr. Thorsten Kuypers (Köln), den Nd:YAG Laser Dr. Stefan Grümer  (Mülheim an der Ruhr), die „jüngste Dentalwellenlänge“, den Er,Cr:YSGG-Wellenlänge Dr. Ralf Borchers (Bünde) und – fünfzehn Jahre nach Ihrer Einführung in die Zahnheilkunde nunmehr zum weltweiten Marktführer avanciert – die Diode  Dr. Bach (Freiburg) vor.      &lt;br/&gt;Wissensvertiefung und Entscheidungsfindung:&lt;br/&gt;Das Programm des zweiten Tages war (neben den Workshops) für die Vertiefung und Festigung der bis dato erlernten Informationen reserviert.&lt;br/&gt;Integration des Lasers in die tägliche Praxisarbeit&lt;br/&gt;Mit dem Fokus „nachhaltiges Arbeiten“ konnte Dr. Thorsten Wegner (Garbsen) mit seinem Vortrag „Lasereinsatz in der Zahnarztpraxis“ quasi die Essenzen des ersten Tages zusammenfassen und um die wesentlichen Themenbereiche Sicherheitsaspekte und Abrechnung von Laserleistungen erweitern. Black sieht den Betrieb einer Dentallasers als wichtige Möglichkeit der Praxis eine modernes Image, sowie hohe Patientenakzeptanz durch hohe Kompetenz und Innovationsfreude zu vermitteln – „Laser muss ein FESTER Bestandteil des Behandlungsspektrums werden, nicht nur Sie müssen etwas tun und es  muss sich etwas in Ihrem Kopf ändern, sondern auch bei Ihren Mitarbeiterinnen!“ – dies Credo und Aufforderung des Germeringer Referenten. Black wies auch darauf hin, dass mit einer Laserspezialisierung sich nicht nur die Stellung der Praxis, vielmehr aber auch deren Image zum Positiven verändere und damit eine wesentliche Rolle bei der Bindung von Patienten spiele.&lt;br/&gt;Extraorale Anwendungen von Laserlicht - Entscheidungsfindungen&lt;br/&gt;Hier  war es Dr. Georg Bach (Freiburg) mit seinem vierten Vortrag „Extraorale Anwendungen des Lasers -Lasertypen und Wellenlängen“ vorbehalten, den Kongressteilnehmerinnen anhand von Langzeitdaten und Studien in einem Resümee` Indikationen und Kontraindikationen der jeweiligen Wellenlängen vorzustellen und entsprechende Empfehlungen zu geben; es gelang hier die „Domänen (Endo/ Paro/ Periimplantitis/ Chirurgie) der Laser Zahnheilkunde darstellen und zuvor den „Blick über den Tellerrand zu wagen“, um Anwendungen des monochromatischen Lichtes in der Ophthalmologie, der Dermatologie, der HNO und der Urologie vorzustellen. Mehrfach betonte der Breisgauer Referent, dass zahlreiche, der von ihm beschriebenen, humanmedizinischen Anwendungen zum Standard avanciert seien und einige sogar nur noch mit dem Laser möglich seien – sein Credo: In der Humanmedizin ist der Laser nicht mehr weg zu denken!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Podiumsdiskussion:&lt;br/&gt;Mit der Modifikation des LEC in den Laser Start-UP ins wissenschaftliche  Programm aufgenommen und aufgrund des großen Erfolges auch dieses Jahr wiederholt wurde – quasi als „abschließendes Highlight“ des wissenschaftlichen Programmes vor den Workshops - eine Podiumsdiskussion am Samstagmorgen.&lt;br/&gt;Als Expertenrunde stellten sich die Professor Dr. Matthias Frentzen, Dr. Herbert Deppe, Dr. Stefan Grümer, Dr. Detlef Klotz und als Moderator Dr. Georg Bach der Diskussion.  Diese wurde sehr dankbar von den Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmern angenommen und es wurde auch reger Gebrauch von dieser Option gemacht.&lt;br/&gt;Schnell kristallisierte sich der „Kernfrage“ vieler Diskutanten heraus:  „Welcher Laser ist nun für mich der RICHTIGE?“.  Eindeutiges Credo aller Referenten und Diskutanten: Einzige Vorgabe für die Entscheidung für eine Wellenlänge und gegen andere ist die Tätigkeit der Kollegin/ des Kollegen selbst; nur sie/ er kann mit den jeweiligen Praxis- und Tätigkeitsschwerpunkten entscheiden, welche Wellenlänge nun zur Praxis passt. Hier konnte die Podiumsdiskussion zahlreiche Hilfestellung bieten, so dass dieser Programmpunkt sicherlich auch im LEC des Jahres 2010 Berücksichtigung finden wird.&lt;br/&gt;Gut angenommen wurde das Angebot der Industrie, sich und ihre Produkte in zwei großzügig dimensionierten Workshop-Sessions, sowie in der beachtlichen Dentalausstellung zu präsentieren. Einige der Laseranbieter und –hersteller hatten für die Workshops des Samstags eigene zahnärztliche Referenten gewonnen, die zusätzliches Wissen um die Gerätschaften beizusteuern wussten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Korrespondenzadresse:                                                                                                                                               &lt;br/&gt;Dr. Georg Bach                                                                                                                                                              &lt;br/&gt;Rathausgasse 36                                                                                                                                                           &lt;br/&gt;79098 Freiburg im Breisgau                                                                                                                              &lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;mailto:doc.bach@t-online.de/&quot;&gt;doc.bach@t-online.de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Vorläufiges Programm</title>
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      <pubDate>Tue, 13 Jul 2010 15:48:18 +0200</pubDate>
      <description>Das &lt;a href=&quot;../Veranstaltungen_%26_Kongresse/Eintrage/2010/6/17_19._Jahreskongress_der_DGL_und_14._Laser-Einsteiger-Congress.html&quot;&gt;vorläufige Programm ist jetzt hier&lt;/a&gt; verfügbar.</description>
    </item>
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      <title>Tätigkeitsschwerpunkt Mai 2010</title>
      <link>http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Eintrage/2010/2/10_Tatigkeitsschwerpunkt_Mai_2010.html</link>
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      <pubDate>Wed, 10 Feb 2010 09:06:28 +0100</pubDate>
      <description>Dieses Angebot richtet sich an Zahnärzte, die sich auf bestimmte Wellenlängen spezialisieren möchten. An zehn Präsenztagen, aufgeteilt in 4 Module, werden Grundlagen und Haupt-, Neben- und Begleitindikationen erlernt und angewendet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein gemeinsames Zertifikat der &lt;a href=&quot;http://www.aalz.de/&quot;&gt;RWTH Aachen&lt;/a&gt; und der DGL zum Tätigkeitsschwerpunkt „Zahnärztliche Lasertherapie“ der gewählten Wellenlänge.</description>
    </item>
    <item>
      <title>18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde</title>
      <link>http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Eintrage/2009/11/12_18._Jahrestagung_der_Deutschen_Gesellschaft_fur_Laserzahnheilkunde.html</link>
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      <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 12:45:32 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Eintrage/2009/11/12_18._Jahrestagung_der_Deutschen_Gesellschaft_fur_Laserzahnheilkunde_files/5366_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Media/object018_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:173px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde DGL in Köln&lt;br/&gt;Vom Lasereinsteiger bis zum Experten – alle(s) unter einem Dach! Geglückter Auftakt für ein neues Konzept – zwei :YAGTage voll gefüllt mit Informationen zur Laser Zahnheilkunde in Theorie und Praxis&lt;br/&gt;Dr. Georg Bach, Freiburg im Breisgau&lt;br/&gt;Nach dem großen Erfolg, den die Deutsche Gesellschaft für Laserzahnheilkunde als mit veranstaltende Fachgesellschaft beim letztjährigen Zahnärztetag in Stuttgart hatte, nun ein weiterer Höhepunkt:  Zum ersten Male fanden der Laser Einsteiger Kongress („Laser Start Up“)und die Jahrestagung der DGL unter einem Dach als Parallelveranstaltung mit einem gemeinsamen Schlusspodium statt. So fanden die „beiden Konstanten“ der Laser Zahnheilkunde zusammen, blicken doch sowohl DGL als auch die Macher des LEC auf jahrzehntelange Aktivitäten auf dem Gebiet der Laser Zahnheilkunde zurück.&lt;br/&gt;Zufrieden konnten Professor Dr. Norbert Gutknecht als Präsident der DGL und Professor Dr. Herbert Deppe und Dr. Georg Bach als Kongresspräsidenten des 13. LEC ein mehr als zufriedenes Resümee` ziehen – konnten doch gut dreihundert Zahnärzte ihre ersten Erfahrungen mit Laserlicht in der Mundhöhle sammeln, oder aber ihr erworbenes Wissen in dieser Spezialdisziplin der Zahnmedizin vertiefen. In dieser Kombination „Einsteiger und Experte“ lag auch der Reiz dieser Veranstaltung, ein Konzept, das nach Wiederholung verlangt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Laser Zahnheilkunde &lt;br/&gt;„Laser in der Implantologie und Chirurgie“ –  dies das Thema der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde.&lt;br/&gt;Zufrieden konnte der DGL Präsident Gutknecht in seinem Grußwort, in dessen Rahmen er zahlreiche Gäste befreundeter Fachgesellschaften aus dem In- und Auslang auch erfreut viele Mitglieder, die der einzigen Laserfachgesellschaft in Deutschland seit Jahren die Treue halten, begrüßen durfte, einen Rückblick auf die hervorragende Resonanz, die die DGL Präsenz beim letztjährigen Zahnärztetag in Stuttgart hervorgerufen hatte, geben:  „Die DGL und die gesamte Laserzahnheilkunde sind endgültig und für alle wahrnehmbar in der Zahnheilkunde angekommen“. Der DGL Jahreskongress, der im  Jahre 2009 im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages in der Schwabenmetropole Stuttgart abgehalten wurde hatte einen deutlichen und einen allgemein wahrgenommenen Schlussstrich gezogen. Einen Schlussstrich unter eine über anderthalb Jahrzehnte andauernde Entwicklung, im Rahmen derer die Laserzahnheilkunde in die „Exoten-, wenn nicht sogar in die Schmuddelecke“ der Zahnmedizin geschoben wurde. Mit der Aufnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahnmedizin (DGL) als assoziierte Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), welche bereits vor einigen Jahren erfolgte, wurde ein wichtiger Schritt, wenn nicht sogar ein Meilenstein bewältigt. Vollständig  jedoch und für die gesamte zahnärztliche Öffentlichkeit wahrnehmbar im Kreise der etablierten zahnärztlichen Verfahren angekommen ist die Deutsche Laserzahnheilkunde mit dem Deutschen Zahnärztetag 2009, der sich schwerpunktmäßig – neben dem Bereich der Ästhetik (vertreten durch die DGÄZ) – der Anwendung monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle widmete.&lt;br/&gt;An diese „Steilvorlage“ nun wollte und tat die 18. DGL Jahrestagung anknüpfen. Besonders erfreulich hierbei war die hervorragende Resonanz, welche die zahlreichen Beiträge zum Themenbereich Laser von Referenten der Hochschule und der Praxis belegte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wissenschaftliche Beiträge der 18. DGL Jahrestagung&lt;br/&gt;Photodynamische Therapie                                                                                                                                  &lt;br/&gt;Aus der Bonner Laserarbeitsgruppe um Professor Frentzen kommend, war es PD Dr. Andreas Braun vorbehalten, den ersten Beitrag des wissenschaftlichen Programms beizusteuern. Es gelang ihm einen umfassenden Überblick über das komplexe Thema „Photodynamische Therapie“ zu geben. Braun definierte die PT als Interaktion zwischen einen Farbstoff-Sensitizer, der eine Verbindung mit Bakterienmembranen eingeht und Laserlicht. Der hierbei entstehende Sauerstoff vermag die pathogenen Bakterien zu zerstören. Der Bonner Hochschullehrer sieht Indikationen für die PT in der Therapie der Periimplantitis, der Parodontitis und in der Endodontologie, sowie bei weiteren Sonderindikationen.&lt;br/&gt;Am zweiten Kongresstag ein weiterer Beitrag zur Photodynamischen Therapie:                                                              Der „Schulterschluss zwischen Laser und Prophylaxe“ erfolgte durch  Dr. Michael Hopp (Berlin), der über „Die Integration der aPDT in der erweiteterten Prophylaxehandlung“ referierte. In seinem gut halbstündigen Vortrag, der von zahlreichen gut dokumentierten Fallbeispielen zehrte, vermochte Hopp die aPDT-Wirkweise genauso darzustellen, wie er deren Anwendung und Vorgehensweise, aber auch Komplikationsvermeidung darzustellen wusste.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diagnostik                                                                                                                                                                  &lt;br/&gt;In idealer Weise an die Ausführungen seines Vorredners (und wissenschaftlichen Mitarbeiters) anknüpfen konnte Professor Dr. Matthias Frentzen (Bonn), der den wichtigen Bereich der „Diagnostik mit Laserlicht) buchstäblich hinterleuchtete. Faszinierend hierbei die Erkenntnis, wie weit die technischen Möglichkeiten, gerade auf dem Gebiet der laserunterstützten Kariesdiagnostik gediehen sind!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Physik und Grundlagenforschung                                                                                                                           &lt;br/&gt;Dem promovierten Physiker Dr.  Jörg Meister, Mitarbeiter der Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Aachen, war es vorbehalten, eine Einführung in die Grundlagenuntersuchungen zum Er:YAG unterstützen Bleichen zu geben. Hierbei  verstand es der Aachener Physiker nicht nur die Unterschiede von Licht und Laserlicht, sondern auch die Erzeugung monochromatischen Lichtes und deren Wechselwirkung mit intraoralem, speziell Zahn-Gewebe darzustellen. Mehrfach betontes Credo des Referenten:                                                                                          Um eine erfolgreiche Therapie durchzuführen, ist es gerade im Bereich der Licht-Gewebe- Wechselwirkung erforderlich, sich mit grundlegenden, physikalischen Phänomenen wie beispielsweise Absorption und Streuung auseinander zu setzen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laserunterstützte Endodontologie                                                                                                                          &lt;br/&gt;Einen umfassenden Gesamtüberblick über den Bereich der laserunterstützten Endodontologie gaben Dr. Iris Brader MSc(Meinigen) und Dr. Joachim Schiffer MSc (Berlin).                                                &lt;br/&gt;Ebenfalls eine endodontologische Fragestellung, allerdings dem Aspekt  einer Grundlagenthematik gewidmet, war der Beitrag des dem Aachener Arbeitskreis Laserzahnheilkunde zugehörigen Kollegen Dr. Rene Franzen, der über „Endodontische Wirksamkeit verschiedener Pulsdauern und Wellenlängen im Vergleich“ sprach. Franzen betonte, dass die bakterizide Wirkung von Laserlicht nicht nur von der Leistung, sondern auch von der Dosis abhängig ist. Dies habe in der laserunterstützten Endodontologie besondere Bedeutung, denn die mit zahlreichen Laserquellen zu erzielende, zwischen 95 und 98% liegende Keimreduktion im Hauptkanal, sei angesichts der Keime in den Nebenkanälen nebensächlich, hier gelte für eine Keimreduktion zu sorgen. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde eine Versuchsreihe mit Nd:YAG Laserpulsen gestartet, welche 100 Mal länger, als solche, die mit einem konventionellen Nd:YAG-Dentallasergerät möglich sind. Franzen sprach in diesem Zusammenhang von der Idee des „Hammerschlages“ auf die Bakterien. Die Auswertung der Ergebnisse: Die langen Pulse zeigen keine Vorteile gegenüber den üblichen, vielmehr verlieren diese an Effektivität, so dass auch weiterhin die kurzgepulsten Nd:YAG Laser mit ihren hohen Pulsspitzenleistungen die höchste bakterizide Wirkung erzielt. Der Referent betonte: „Die Nummer 1 bei den Endo-Lasern ist und bleibt der Nd:YAG“. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laserunterstützte Chirurgie                                                                                                                                    &lt;br/&gt;Einen Höhepunkt (aus oral- und kieferchirurgischer Sicht) stellte das Referat von Professor Dr. Herbert Deppe (München) der in Vertretung des erkrankten Prof. Dr.  Dr. Siegfried  Jänicke (Osnabrück) dar, der zu dem Thema „CO2 Laser in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ sprach. Eindrucksvoll die präsentierten Bilder und Behandlungsdokumentationen die beim Auditorium große Zustimmung hervorrief und belegte, dass der CO2 Laser, der in der allgemeinen Laserzahnheilkunde eher eine Ausnahmewellenlänge darstellt, aus der Kieferchirurgie als „Skalpellersatz und mehr“ definitiv nicht mehr wegzudenken ist.&lt;br/&gt;Die ideale Ergänzung der Ausführungen Deppes fand sich in den Referaten von Dr. Dr. Claus Neckel (Bad Neustadt), der über „Diodenlaserunterstützte Oralchirurgie sprach und über nahezu anderthalb Jahrzehnte Erfahrung mit dieser Wellenlänge in Wort und beeindruckenden Bildern (Entfernung einer medikamentös bedingten Gingivahyperplasie/ Laser-OP einer Speichelretentionszyste/ operative laserunterstütze Entfernung von Speichelsteinen und von Hämangiomen) berichten konnte und in dem von Frau Oberärztin Dr. Dr. Christine Jacobsen (Zürich), die über „(Laser) Chirurgie“ sprach.  Hierbei gelang es der eidgenössichen Referenen  das Auditorium in ihren Bann zu ziehen.                 &lt;br/&gt;Sie fand zwei Zugänge zum Thema plastische Chirurgie und Laser im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie und der Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie:                                                                            &lt;br/&gt;Einerseits waren es die „klassischen Indikationen“ die dem Gebiet der plastischen Chirurgie im Kopf- Hals-Bereich zugeordnet werden, andererseits definierte Jacobsen auch solche Anwendungen, die als plastisch-chirurgisch bezeichnet werden und vor allem im Bereich der Oralchirurgie Anwendung finden. Zusammenfassend konnte die Zürcher Kieferchirurgin anführen, dass der Laser eine Möglichkeit darstellt, mit dem sich in der Regel ein schnelleres oder besseres Resultat erzielen lässt und somit eine sehr wichtige Rolle in der Optimierung des plastisch-chirurgischen Behandlungsergebnisses spielt.                                                                                                                               Dies – so Jacobsen – werde in Zeiten stets ansteigender Patientenanforderungen von immenser Bedeutung.&lt;br/&gt;Weitere „chirurgische Beiträge“ waren die von Dr. Michael Bauer MSc (Köln) („Live-OP-Chirurgie“ und von Dr. Michael Schäfer (Düsseldorf) („Sofortimplantation mit laserassistierter Freilegung“). Immer für eine Überraschung gut ist Dr. Ingmar Ingenegeren MSc MSc (Bottrop), der auch bei dieser Jahrestagung seine Ruf gerecht wurde: „Weltweit erste Laser Implantatbettpräparation ohne Anästhesie und unter Verwendung einer Bohrschablone nach 3D Planung“, fürwahr ein ganzes Füllhorn verschiedener implantologischer Spezialitäten, die der renommierte Implantologe hier in einen hervorragend dokumentierten Patientenfall gepackt hatte.                                                              &lt;br/&gt;Insgesamt drei Vortragsböcke (Block I, II und III) des wissenschaftlichen Hauptprogrammes am Freitag und am Samstagvormittag waren somit nahezu komplett der chirurgisch orientierten  Laserzahnheilkunde gewidmet und in einem nahezu zwölfstündigen, nur durch kurze Pausen und die DGL Mitgliederversammlung unterbrochenen, Programm vermochten namhafte Referenten den „state of the art“ der chirurgischen und implantologischen Laserzahnheilkunde darzustellen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laserunterstütze Zahnhartsubstanzbehandlung                                                                                                    &lt;br/&gt;Ein „Knaller“ gleich am ersten Kongress-Tag konnte das Aachener-Kölner Referentenduo Professor Dr. Norbert Gutknecht und Dr. Thorsten Kuypers, MSc liefern, die in einer Livedemonstration sowohl Kavitätenpräparationen, als auch die von Veneers mittels Laserlicht darstellten und das hierfür erforderliche Grundlagen- und Hintergrundwissen vermittelten.  Beide Autoren betonten, dass es dank verbesserter Software (Cerec 3) ein Nachfinieren der laserunterstützt präparierten  Kavitäten nicht mehr erforderlich sei und somit die „100% Laserkavität“  endlich Wirklichkeit geworden. Wichtig auch der Hinweis Kuypers, dass die laserunterstützt präparierte Inlayversorgung nicht mehr Zeit benötigt, wie beim konventionellen Vorgehen! Den Zeitbedarf für eine laserunterstützte Komplettversorgung (mehrflächige Kavität) gibt der Kölner Master of Sciene bei anderthalb Stunden an. Eine lange Diskussion belegte die hohe Relevant dieses Themas für die niedergelassene Praxis.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laserunterstützte Parodontologie                                                                                                                                &lt;br/&gt;In idealer Weise konnte Professor Dr. Anton Sculean (Bern, CH) an die Ausführungen seines Vorredners anknüpfen, er sprach über den Einsatz des Lasers in der chirurgischen und nicht chirurgischen Parodontaltherapie. Als Co-Referent fungiert ZA Olaf Oberhofer (Erwitte).                &lt;br/&gt;Nicht ganz unerwartet nahmen die Arbeiten, die Sculean vornehmlich mit PD Frank Schwarz (Düsseldorf) zum Er:YAG Laser durchgeführt und dokumentiert hatte, breiten Raum in seinen Ausführungen ein. Sculean wies dieser Wellenlänge hohe Wertigkeit im Einsatz bei der Therapie marginaler Parodontopathie zu und hob vor allem die signifikant besseren Ergebnisse beim attachment Gewinn und bei der Taschenreduktion im Vergleich zum konventionellen, nicht laserunterstützt durchgeführten Vorgehen hervor. Zahnarzt Olaf Oberhofer, Co-Referent Sculeans, wies auf die Bedeutung der Integration des Laserlichtes in bewährte Therapieschemata hin, die ein gutes Behandlungsergebnis gewährleisen.                                                                                                     Ähnlich gute Resultate des laserunterstützten Vorgehens bei der Behandlung marginaler Parodontopathien konnte Dr. Peter Kleemann (Dinslaken, Schweiz) vorweisen, der über die „bakterizide Wirkung des gepulsten Nd:YAG Lasers auf parodontalpathogene Keime“ sprach.          &lt;br/&gt;Hatten die Vorredner Scuelan und Oberhofer den eindeutigen Fokus ihrer  Ausführungen auf die Darstellung der Vorteile des Er:YAGs gelegt, so erläuterte der eidgenössische Parodontologe,  dass auch der gepulste Nd:YAG mit seiner im Vergleich zum Erbium Laser deutlich höheren Eindringtiefe in der Lage sei, hervorragende Langzeitergebnisse in der Parodontologie zu erzielen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laserunterstützte Periimplantitistherapie&lt;br/&gt;Einen ausgezeichneten Übersichtsvortrag über die laserunterstützte Therapie der Periimplantitis gab Professor Dr. Herbert Deppe (München). Er wies darauf hin, dass bereits nach einen guten Jahrzehnt nach Incorporation bereits 8-14 Prozent der Implantatpatienten periimplantäre Manifestationen an ihren künstlichen Zahnpfeilern aufweisen. Laser gebe hier die Möglichkeit suffizient an den verursachenden Biofilm heranzugehen, ja das Laserlicht, so Deppe, ist „das zentrale Instrument zur Bekämpfung der Periimplantitis“. Grundsätzlich sind alle in der Zahnheilkunde eingesetzten Laserlichtquellen für eine laserunterstützte Periimplantitisbehandlung geeignet, hier konnte Deppe zahlreiche Untersuchungen, die mit Er:YAG, Nd:YAG und Diodenlasern durchgeführt wurden, nennen. Der Fokus seiner Ausführungen beschränkte sich dann auf das Vorgehen mit den CO² Laser, wo der Münchener Hochschullehrer zahlreiche eigene Untersuchungen und deren Ergebnisse vorstellen und erläutern konnte.&lt;br/&gt;Aus dem Bereich der Grundlagenforschung steuerte direkt nach dem Beitrag Deppes, Dr. Georg Bach (Freiburg) seine Ergebnisse einer in vitro-Studie zur grundsätzlichen Einigung verschiedener Dekontaminationsverfahren bei. Verglichen wurden hier Pulverstrahlverfahren/ reine Cürettenreinigung/ reine Dekontaminationsverfahren mit Diodenlaserlicht und ablativ-dekontaminierende mit :YAG Laserlicht und als „Exot“ das Benetzen mit Phosphorsäure.               &lt;br/&gt;Wurden zunächst Implantate, die vorgängig mit Keimen beimpft  und anschließend mit den erwähnten Verfahren gesäubert wurden zunächst rasterelektronenmikroskopisch auf die Wertigkeit der Reinigung untersucht, so erfolgte eine zweite Untersuchungsreihe mithilfe in einem Kunststoffkiefer simulierten periimplantären, kraterförmigen Defekt. Hier folgten nach den verschiedenen Reinigungs- und Dekontaminationsverfahren erneut rasterelektronenmikroskopische, aber auch mikrobiologische Untersuchungen. Am besten schnitt in beiden Gruppe die Kombination von Diodenlaserdekontamination nach Cürettenreinigung ab, gefolgt von Er:YAG-Laservorgehen und dem mit dem Pulverstrahlverfahren. Als ungeeignet haben sich die reine Cürettage ohne weitergehend Dekontamination  und das Vorgehen mit der Phosphorsäurebenetzung erwiesen; bei letzterem imponiert ein zähhaftender Belagsfilm auf dem künstlichen Zahnpfeiler,. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laserunterstütztes Bleaching&lt;br/&gt;Ein „Aachener Doppelschlag“ zum Thema Bleaching – Dr. Jörg Meister  und Kollege  Andreas Querengässner berichteten über eine umfangreiche Studie zum laserunterstützten Bleaching. Meister war es vorbehalten, über die Grundlagen zu berichten: Verschiedene Bleaching Gels wurden im in-vitro Test an Zähnen getestet, wo mit Hilfe einer Thermokamera die Erwärmung an der Oberfläche, aber auch in der Zahnwurzel (Pulpenraum) gemessen wurde. Zum Einsatz kamen Dioden-, Nd:YAG und Er:YAG Laser. Die als tolerabel angesehene maximale Erwärmung von 5 Grad Celsius konnte lediglich mit dem Er:YAG Laser (25mJ/ 10Hz/ 850µs und 3x10 Sekunden Applikationsdauer) stets unterschritten werden. Nicht diesen Grenzwert in allen Versuchsaufbauten unterschreiten konnten die Diodenlaser (810 Watt/ 2x20 Sekunden/ cw-mode) und stark überschritten wurde er vom Nd:YAG Laser (8 Watt/ 310µs/ 3x10 Sekunden). Die Ergebnisse dieser Voruntersuchung flossen in einen klinischen Teil ein, bei dem das mit einem Farbindikator (Guinea Grün) versehene  HiLite Gel der Firma Shofu zum Einsatz kam, das – auf den Zähnen aufgebracht – mit 2x10 Sekunden Er:YAG Laserlicht bestrahlt wurde (1,2Watt/ 10Hz/ 1000µs und einer Pulsenergiedichte von 0,4 J/cm² ). Jeweils 2 Quadranten der Patientengruppe wurden solchermaßen behandelt, die beiden anderen gleich, nur ohne Laser. Kurios die Ergebnisse: Mit beiden Verfahren (konventionell und laserunterstützt) konnten deutliche Zuwächse an Helligkeit der Zähne erzielt werden, wobei der Laser jedoch KEINE signifikant besseren Ergebnisse aufwies.  Vorteile wies das laserunterstützte Bleaching hingegen durch eine deutlich verringerten Zeitbedarf für die Behandlung auf.&lt;br/&gt;Bereits  am Vortage hatte Dr. Michel Vock (Seuzach, Schweiz) über seine Erfahrungen mit dem laserunterstützen Bleaching, jedoch mit einer anderen Wellenlänge, der 810nm Diode, berichtet und ebenfalls Vorteile bei diesem Verfahren gegenüber konventionellen berichtet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Abrechnung- Wirtschaftlichkeit&lt;br/&gt;Eine ganze Reihe von Referenten  beschäftigte sich mit dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit von Laserleistungen in der zahnärztlich-niedergelassenen Praxis; durchgehend wurde betont, dass die Lasergerätschaften trotz eines gewissen Preisverfalls in den letzten Jahren nach wie vor im Hochpreissegment angesiedelt sind und auch hohe Folgekosten (Verbrauchsmaterialien/ Sicherheitstechnische Kontrollen u.ä.) aufweisen. Den Auftakt der Beiträge  zu diesem Themenbereich  bildete der von Kollegen Thorsten Wegner (Garbsen), der über „Laser – von der Indikation bis zur Wirtschaftlichkeit“.  Diesen Themenbereich im erweiterten Sinne hinterleuchtete das DGL Vorstandsmitglied Dr. Stefan Grümer (Mülheim) der das anspruchsvolle Thema „Die Interaktion des Lasers in der zahnärztlichen Praxis aus materialwirtschaftlichen Gesichtspunkten“. Diesem Referenten, dieses Mal mit Dr. Detlef Klotz (Duisburg) als Co-Referent war es vorbehalten in einem „Workshop – GOZ-Abrechnung“ darzustellen, wie Laserleistungen inner- und außerhalb der beiden für die Zahnmedizin geltenden Gebührenordnungen abgerechnet werden können.                                &lt;br/&gt;Wie ein roter Faden zog sich hierbei das statement „Laserleistungen müssen eine echte Indikation aufweisen – die Durchführung von Laserleistungen bedingen ein hohes Einarbeitungspotential – Laserleistungen müssen einem entsprechendem, adäquaten Honorar gegenüber gestellt werden!“ &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mainpodium&lt;br/&gt;Ein Paukenschlag zuletzt – das gemeinsame Podium für beide Parallelveranstaltungen (LEC/ Laser Start Up und DGL Jahrestagung): Der Ehrenpräsident der DGL, Professor Dr. Friedrich Lampert (Aachen), der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates der DGL, Professor Dr. Herbert Deppe und die Praktiker Dr. Thorsten Kuypers  MSc und Dr. Thorsten Kleinert diskutierten mit dem Auditorium zum Thema „Laser – Eine Philosophie oder ein Wirtschaftsfaktor“. Rasch entwickelte sich die rege und mitunter auch kontrovers geführte Diskussion dahingehend, dass beide Einschätzungen nicht zutreffen. Laser Zahnmedizin ist keinesfalls unter dem Gebote des rein Merkantilen zu sehen, diesen Vorwurf haben gerade die DGL, aber auch die zahlreichen deutschen Wissenschaftler und Praktiker, welche auf diesem Gebiet tätig sind, längst zerstreut. Laser ist aber auch nicht reine Philosophie, es ist vielmehr ein Spezialinstrument für Spezialisten. Dass diese von „der Laserei angefressen“ sind, wie ein Diskutant einwarf, mag indes zutreffen……                                                                                                 Gerade diese „Angefressenen“ werden sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nächstes Jahr wieder bei der DGL Jahrestagung treffen! &lt;br/&gt;2010 wird es zwei Jubiläen zu begehen geben:                                                                                                       Einmal 50 Jahre Verwirklichung des Lasers durch Maiman und dann – nicht minder wichtig – 20 Jahre DGL – wenn dies mal keine Gründe zum Feiern sind!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Korrespondenzadresse:                                                                                                                                               &lt;br/&gt;Dr. Georg Bach                                                                                                                                                              Rathausgasse 36                                                                                                                                                           79098 Freiburg im Breisgau                                                                                                                              &lt;a href=&quot;mailto:doc.bach@t-online.de/&quot;&gt;doc.bach@t-online.de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>„Laser Start UP“ - der 13. Laserzahnheilkunde Einsteiger Congress</title>
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      <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 12:42:59 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Eintrage/2009/11/12_Laser_Start_UP_-_der_13._Laserzahnheilkunde_Einsteiger_Congress_files/5366_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.dgl-online.de/Deutsche_Gesellschaft_fuer_Laserzahnheilkunde/News/Media/object018_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:173px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Wesentlichen Anteil am Erfolg der letzen 23 Jahre  LEC hatten und haben neben den namhaften Laser-Referenten, welche für das wissenschaftlichen Programms, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Laserhersteller und –vertriebsfirmen, die nicht nur mit ihren gesamten Produktpaletten vor Ort waren, sondern auch in den workshops, die im Laufe des Samstages stattfanden, Lasergerätschaften und Firmenphilosophie ausführlich erläutern konnten. Ferner profitierte die Veranstaltung durch die Unterstützung der Fachgesellschaft DGL, welche sich mit der Anwendung monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle beschäftigt, die – wie bereits erwähnt – zudem zeitgleich ihre Jahrestagung als Parallelveranstaltung abhielt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der gesamte Freitagmittag und –abend, sowie zwei Sessionblöcke am Samstag, die die Workshops einrahmten, waren jedoch den Vorträgen des wissenschaftlichen Programmes zugeordnet.&lt;br/&gt;In ihren Einführungsworten zeigten  die Kongresspräsidenten vier durch das Programm zu erfüllende Forderungen im Sinne der Kongresskonzeption auf:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;•	Vermittlung von Lasergrundlagen und –physik&lt;br/&gt;•	Aufzeigen sämtlicher Indikationen der Laser Zahnheilkunde&lt;br/&gt;•	Präsentation der für die Zahnheilkunde geeigneten Laserwellenlängen&lt;br/&gt;•	Darstellung rechtlicher Aspekte und der Abrechnung von Laserleistungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Grundlagen:&lt;br/&gt;Ein nicht unbedingt heiß geliebtes Thema ist der der „Lasergrundlagen- Laserphysik“; doch verstand es der renommierte Laserphysiker Dr. Jörg Meister (Aachen) außerordentlich gut, diesen „trockenen Stoff“ kurzweilig zu vermitteln; vor allem gefiel dieser Vortrag durch die Fähigkeit des Referenten über den zahnärztlichen Tellerrand zu schauen und öfters Querverweise zum „Lasereinsatz in der Medizin“ mit seinen zahlreichen Indikationen zu geben.  Laserlicht, so Meister, sei ein besonderes Licht, das sich komplett von denen, die mit thermischen und chemischen Lichtquellen erzeugt werden, unterscheidet – es ist phasenrein und gleichgerichtet. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Indikationen monochromatischen Lichtes in der Mundhöhle:&lt;br/&gt;Als „Laserdomäne“ kann mit Fug und Recht die laserunterstützte Endodontie bezeichnet werden, dieser Themenbereich wurde ausführlich von  Herrn Professor Dr. Norbert Gutknecht, (eine halbe Stunde vor seinem Beitrag wiedergewählter) Präsident der DGL, dargestellt wurde.                                                                                                                              Eine Klarstellung Gutknechts gleich zu Beginn seiner Ausführungen: „Bitte sprechen Sie von laserunterstützter Endodontie und nicht von Laserendodontie!“ -ausgehend von einer ausführlichen Darstellung der Makro- und Mikroanatomie endodontologischer Strukturen, die Komplikationen sehr zuträglich sein können, definierte Gutknecht  Laserlicht als „ideales Instrument und ADJUVANS“ für keimabtötende Maßnahmen bei Zähnen, welches sich im Rahmen endodontischer Maßnahmen als problematisch herausgestellt haben.                                                                                                                        &lt;br/&gt;Als vorteilhaft kann die Tatsache gewertet werden, dass 96 Prozent der in einem Wurzelkanal befindlichen Keime pigmentiert und damit für Laserlicht „anfällig“ sind.                                                                                                             Es gelang Gutknecht anhand zahlreicher klinischer Fallbeispiele darzustellen, wo die Vorteile monochromatischen Lichtes in der Endodontologie liegen, wie die technischen Voraussetzungen sind und wie dies in der Literatur gewertet wird.                                                                                                        &lt;br/&gt;Als „ideale Wellenlänge für die Endodontologie“ definierte der DGL Präsident die Nd:Yag Wellenlänge. Allerdings sollten bewährte, evidenzbasierte  Laserparameter nicht verlassen werden, da sonst thermische Schäden drohen. Er:Yag/ Er,Cr:YSGG/ Dioden und KTP Laser seien- so Gutknecht – ebenfalls zum Einsatz in der Endodontologie geeignet, weisen aber im Vergleich zum Nd:Yag eine schlechtere Effizienz auf, könne doch mit dieser Wellenlänge eine Keimelimination bis zu 96% im infizierten Wurzelkanal erreicht werden.                                                                                                              Einig waren sich Gutkenecht mit weiteren Referenten in einer anschließenden Diskussion in der Einschätzung dass in diesen aufgeführten Bereichen, der Laser bei Problemfällen  konventionellen Bereichen eindeutig überlegen sei:  Selbst bei absoluten Problemfällen, Zähnen die bereits zur Extraktion, oder einer Resektion freigegeben wurden, kann Gutknecht die Erfolgsquote einer laserunterstützten Endodontologie mit 82 Prozent angeben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laser in der Implantologie&lt;br/&gt;Tagungspräsident Bach oblag es, den Einsatz von Laserlicht in der Implantologie darzustellen, er  unterschied hier zwischen etablierten Anwendungen des Lasers in der Implantologie (zu denen er die Schnittführung und auch die Dekontamination bei der Periimplantitis zählte) und zwischen neuen Denkansätzen (Kombinationstherapien Laserlichtapplikation und Augmentation, sowie Implantatbettpräparation mit Laserlicht) und schloss mit einem Ausblick in die Zukunft. Laserschnittführungen, welche sich durch ein hohes Maß an minimalinvasivem Vorgehen, Blutungsarmut und Beschwerdefreiheit auszeichnen, sieht der Referent ebenso als etabliertes Verfahren an, wie die Möglichkeit der Laserlichtdekontamination bei Periimplantitiden. Hierbei müsse jedoch zwischen reinen Dekontaminationslasern (CO² und Diode) und ablative wirkenden Dekontaminationslasern unterschieden werden (Er:Yag und Er:Cr,YSGG).  Als hoffnungsvollen Denkansatz präsentierte Bach die Präparation des Implantatbettes mit dem Er:Yag Laser und gab seiner festen Zuversicht Ausdruck, dass diese und andere Formen der Knochenbearbeitung dereinst zu Standartverfahren der Implantologie werden mögen. Gleiches gilt nach Ansicht des Freiburger Oralchirurgen für die Kombinationstherapie bestehend aus Laserlichtdekontamination und Augmentation mit den nanokristallinen, pastösen Knochenersatzmaterial OSTIM ®, welche er als „einfach zu erlernende, aber sichere“ Einstiegsform in die Behandlung der Periimplantitis bezeichnete.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laser in der Parodontologie&lt;br/&gt;Mit Professor Dr. Anton Sculean und ZA Olaf Oberhofer  konnten  zwei überaus renommierte Vertreter der Laser Zahnheilkunde  verpflichtet werden, die  die Podien der Laserkongresse  seit der Renaissance der Laserzahnheilkunde zu Beginn der Neunziger Jahre des vergangen Jahrhunderts stets bereichern.                                                                                                                                                            Der Berner Parodontologe Scuelan untermauerte sein Credo der „miminalinvasiven  Laserpraxis (mit eindeutigem Focus auf dem Er:Yag-Laser)“ mit großem Engagement und erwähnte auch die  Stellungnahmen wissenschaftlicher Gesellschaften, welche sich mit dem Einsatz von Laserlicht auseinander setzen. Seine klare Aussage: „Die Evidenz des Lasers ist da – ebenso wie klinische und therapeutische Vorteile für den Patienten“.    Auch die im Vergleich zum Scaling deutlich verringerte Zementreduktion beim SELEKTIV abtragenden Vorgehen mit dem Er:Yag würde zu einer signifikant geringeren Anzahl sensibler Zahnhälse führen.                                                                                                                          Ausgehend von den Ergebnissen der Forschungsgruppe um AOIKI („Zahnsteinentfernung mit Laser“) konnten zwei LASER-PARO-Vorgehensweisen definiert werden:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;a)	Als ADJUVANS zu vorgängig durchgeführten Scaling und Root-Planing (z.B. mit einer Diode)&lt;br/&gt;	a)	Als ALLEINIGE Maßnahme (ausschließlich mit dem ER:YAG-Laser möglich)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der eidgenössische Parodontologe vermochte seine Aussage anhand zahlreicher Studien, deren Ergebnisse er präsentierte, zu belegen.  Eine Fülle klinischer Fachbeispiele des Coreferenten Oberhofer, bei denen Laser im Rahmen marginaler Parodontopathien in eingesetzt wurde, rundeten dessen Ausführungen ab.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laser in der Oralchirurgie&lt;br/&gt;Nicht vom Veranstaltungsort, jedoch vom Themenbereich her ein Heimspiel – Professor Dr. Herbert Deppe  (München), Hochschullehrer und Oralchirurg zugleich, jedoch auch anerkannter Experte auf dem Gebiet der Laserzahnheilkunde stellte umfassend den Einsatz von Laserlicht in der zahnärztlichen Chirurgie dar.                                                                                                                        „Lassen Sie sich von der vielen Theorie nicht ins Boxhorn jagen, mit der (Laser)Anwendung kommt auch der Spaß!“ mit diesem sympathischen Beginn hatte der einzige Lehrstuhlinhaber für zahnärztliche Implantologie in Deutschland gleich zu Anfang seiner Ausführungen das Eis gebrochen. Deppe, dem bahnbrechende Arbeiten zum Einsatz des Er:Yag Lasers zur Knochenbearbeitung und in der Implantologie zu verdanken sind, legte denn auch den Fokus seiner Ausführungen auf die Darstellung des Er:Yag Lasers zur Bearbeitung von Knochen und bei der Diode auf  der Darstellung der Möglichkeiten dieser Wellenlänge in der Oralchirurgie.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Relevante Wellenlängen für die Zahnheilkunde:&lt;br/&gt;Nach Vermittlung dieser Kenntnisse war der nächste Schritt naturgemäß die Darstellung der hierfür geeigneten Wellenlängen.&lt;br/&gt;Den CO² Laser stellte  Dr. Detlef Klotz  (Duisburg),  den Er:Yag-Laser Thorsten Kypers (Köln), den Nd:Yag Laser Dr. Stefan Grümer  (Mülheim an der Ruhr), die „jüngste Dentalwellenlänge“, den Er:CrYSGG-Wellenlänge Dr. Ralf Borchers (Bünde) und – fünfzehn Jahre nach Ihrer Einführung in die Zahnheilkunde nunmehr zum weltweiten Marktführer avanciert – die Diode  Dr. Bach (Freiburg) vor.      &lt;br/&gt;Wissensvertiefung und Entscheidungsfindung:&lt;br/&gt;Das Programm des zweiten Tages war (neben den workshops) für die Vertiefung und Festigung der bis dato erlernten Informationen reserviert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Integration des Lasers in die tägliche Praxisarbeit&lt;br/&gt;Mit dem Fokus „nachhaltiges Arbeiten“ konnte Dr. Pascal Black (Germering) mit seinem Vortrag „Lasereinsatz in der Zahnarztpraxis“ quasi die Essenzen des ersten Tages zusammenfassen und um die wesentlichen Themenbereiche Sicherheitsaspekte und Abrechnung von Laserleistungen erweitern. Black sieht den Betrieb einer Dentallasers als wichtige Möglichkeit der Praxis eine modernes Image, sowie hohe Patientenakzeptanz durch hohe Kompetenz und Innovationsfreude zu vermitteln – „Laser muss ein FESTER Bestandteil des Behandlungsspektrums werden, nicht nur Sie müssen etwas tun und es  muss sich etwas in Ihrem Kopf ändern, sondern auch bei Ihren Mitarbeiterinnen!“ – dies Credo und Aufforderung des Germeringer Referenten. Black wies auch darauf hin, dass mit einer Laserspezialisierung sich nicht nur die Stellung der Praxis, vielmehr aber auch deren Image zum Positiven verändere und damit eine wesentliche Rolle bei der Bindung von Patienten spiele.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Extraorale Anwendungen von Laserlicht - Entscheidungsfindungen&lt;br/&gt;Hier  war es Dr. Georg Bach (Freiburg) mit seinem vierten Vortrag „Extraorale Anwendungen des Lasers -Lasertypen und Wellenlängen“ vorbehalten, den Kongressteilnehmerinnen anhand von Langzeitdaten und Studien in einem Resümee` Indikationen und Kontraindikationen der jeweiligen Wellenlängen vorzustellen und entsprechende Empfehlungen zu geben; es gelang hier die „Domänen (Endo/ Paro/ Periimplantitis/ Chirurgie) der Laser Zahnheilkunde darstellen und zuvor den „Blick über den Tellerrand zu wagen“, um Anwendungen des monochromatischen Lichtes in der Opthalmologie, der Dermatologie, der HNO und der Urologie vorzustellen. Mehrfach betonte der Breisgauer Referent, dass zahlreiche, der von ihm beschriebenen, humanmedizinischen Anwendungen zum Standard avanciert seien und einige sogar nur noch mit dem Laser möglich seien – sein Credo: In der Humanmedizin ist der Laser nicht mehr weg zu denken!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Podiumsdiskussion:&lt;br/&gt;Im letzen LEC neu ins Programm aufgenommen und aufgrund des dortigen Erfolges auch dieses Jahr wiederholt wurde – quasi als „abschließendes highlight“ des wissenschaftlichen Programmes vor den workshops eine Podiumsdiskussion am Samstagmorgen.&lt;br/&gt;Als Expertenrunde stellten sich die Professor Dr. Matthias Frentzen, Dr. Pascal Black und Dr., Georg Bach der Diskussion.  Diese wurde sehr dankbar von den Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmern angenommen und es wurde auch reger Gebrauch von dieser Option gemacht.&lt;br/&gt;Schnell kristallisierte sich der „Kernfrage“ vieler Diskutanten heraus:  „Welcher Laser ist nun für mich der RICHTIGE?“.  Eindeutiges Credo aller Referenten: Einzige Vorgabe für die Entscheidung für eine Wellenlänge und gegen andere ist die Tätigkeit der Kollegin/ des Kollegen selbst; nur sie/ er kann mit den jeweiligen Praxis- und Tätigkeitsschwerpunkten entscheiden, welche Wellenlänge nun zur Praxis passt. Hier konnte die Podiumsdiskussion zahlreiche Hilfestellung bieten, so dass dieser Programmpunkt sicherlich auch im LEC des Jahres 2010 Berücksichtigung finden wird.&lt;br/&gt;Gut angenommen wurde das Angebot der Industrie, sich und ihre Produkte in zwei großzügig dimensionierten workshop-sessions, sowie in der beachtlichen Dentalausstellung zu präsentieren. Einige der Laseranbieter und –hersteller hatten für die workshops des Samstags eigene zahnärztliche Referenten gewonnen, die zusätzliches Wissen um die Gerätschaften beizusteuern wussten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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